Apfel

Schlesischer Lehmapfel

Erkennungsmerkmale
- Frucht flach, deutlich fünfkantig, platt, stielbauchig, leicht fettig - Frucht stellenweise berostet - flache Kelchgrube - Kerne mit Kernwandresten behaftet - helles Fruchtfleisch
Weitere Merkmale
Kernhausachse und Kernhauskammer offen, Kerne groß
Fruchteigenschaften - außen
mittelgroß, flachrund, gelegentlich asymmetrisch, Kelch geschlossen, Kelchgrube flach, feine Falten, Stiel mittellang, Stielgrube kaum oder gar nicht berostet, Schale dünn, leicht fettig, Grundfarbe grün bis zitronengelb, Deckfarbe nur auf besonnten Früchten verwaschen gelbrot bis blaurot, Schalenpunkte unauffällig, kleine Rostfiguren, Roststreifen in Kelchnähe möglich
Fruchteigenschaften - innen
saftig, feinkörnig, mittelfest, leichte an Trauben erinnernde Säure
Genussreife Beginn
Januar
Haltbarkeit Ende
März (Mai)
Verwendung
Tafelobst
Ertragsverhalten
reich aber spät
Kleinklima
liebt feuchte Luft, Nähe von Gewässern
Bodenverhältnisse
lehmiger, frischer, nährstoffreicher Boden
Krankheiten, Schädlinge
relativ robust
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
kräftig, sehr groß und alt, schleudernderer Wuchs, sperrige Hauptäste, überhängend, langes Seitenholz
Anbauform, Schnitt, Pflege
Hochstamm. verträgt strengen Schnitt nicht (?), kein guter Straßenbaum
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Lokalsorte Schlesien, niederschlesisches Seengebiet (Herkunft Österreich?)
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