Apfel
Heimeldinger
- Synonyme
- Roter Heimeldinger, Bachapfel, Bremerling (Diehl), Heymelting, Gelber Trossapfel, Grüner Calville, Hammerapfel
- Häufigkeit
- 3
- Erkennungsmerkmale
- dünntriebig, enge Internodien
- Weitere Merkmale
- Klechblätter am Grund getrennt, grünlich, wollig
- Fruchteigenschaften - außen
- klein bis mittelgroß, Kelchgrube kaum gerippt, gelegentlich ringförmig berostet, Stiel kurz, Stielgrube manchmal ringförmig, manchmal strahlig berostet, Schale glatt, trocken oder leicht wachsig, zahlreiche helle Schalenpunkte, Grundfarbe grünlich, Deckfarbe rot, flächig, gestreift, geflammt, Kelch- und Stielpartie bleiben grün, mittlere Druckfestigkeit
- Fruchteigenschaften - innen
- Fruchtfleisch grünlich weiß, mittelfest, abknackend, feinzellig, mäßig saftig, säuerlich
- Erntereife Beginn
- ende September
- Genussreife Beginn
- Dezember
- Haltbarkeit Ende
- März
- Reifeverhalten, Ernte, Lager
- am Lagerende mürbe
- Verwendung
- vielseitig verwendbarer Tafel- u. Wirtschaftsapfel, einst sehr begehrt
- Ertragsverhalten
- regelmäßig
- Großklima
- Weinbauklima, allgemein anbaufähig?
- Wuchsverhalten
- hochkugelige dichte Krone, kräftiger Wuchs, gestaucht dünntriebig, sehre kurze Internodien
- Anbauform, Schnitt, Pflege
- früher häufig an Straßen
- Ursprung, Züchter, Verbreitung
- Pfalz vor 1539, gesamte Vorderpfalz, 18.u.19.Jh. eine der häufigsten Sorten, Westpfalz vereinzelt, Identität derzeit noch ungeklärt (Ähnlichkeit mit 'Purpurroter Zwiebelapfel'?)
- Literatur
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- 1546 - Bock, Hieronymus - New Kreuterbuch von Underscheidt, Würckung und Namen der Kreuter, so in teutschen Landen wachsen […].
- 1588 - Tabernaemontanus, Jacobus Theodorus - Neuw Kreuterbuch
- 1833-42 - Aehrenthal, Johann Lexa von - Deutsche Kernobstsorten
- 2002 - Holzer, Erwin - Der Obst-Gen-Garten Bad Schönborn
- 2012 - Ritthaler, Herbert (Hg.) - Pfälzer Obst-Kultur