Apfel

Boikenapfel

Synonyme
Boiken, Echter Boiken
Erkennungsmerkmale
- hart, leichte Höcker (im Vergleich mit Riesenboiken) - Frucht kantig (Rb: Fr weniger kantig) - Deckfarbe verwaschen rot (Rb: weniger DF) - Druckfestigkeit hoch, Stufe 5 (Rb: mittlere Drf) - Kelchgrube rippig (Rb: Kgr eher schüsselförmig) - Stiel kurz, fleischig (Rb: mittellang, nicht fleischig) - Fruchtfleisch weiß, bräunt nicht (Rb: bräunt)
Weitere Merkmale
weißes, sehr festes Fruchtfleisch (Hartmann), Kernhausachse offen
Fruchteigenschaften - außen
mittelgroß bis groß, breit kelgeförmig, breite Kanten, Kelch geschlossen bis halb offen, Kelchgrube mitteltief mit breiten Rippen, Stiel mittellang, dünn, Stielgrube tief, weit, Schale glatt, leicht fettig, helle Schalenpunkte, Grundfarbe gelblichgrün, Deckfarbe schwach rot verwaschen, druckfest
Fruchteigenschaften - innen
Fruchtfleisch fest, saftig und erfrischend weinsäuerlich
Erntereife Beginn
Mitte bis Ende Oktober
Genussreife Beginn
Januar
Haltbarkeit Ende
Mai
Verwendung
Wirtschafts- u. Tafelapfel, ideale Dörrfrucht
Ertragsverhalten
mittelhoch, alternierend
Großklima
Höhenlagen!, frosthart
Kleinklima
sehr geringe Ansprüche, geringe Ansprüche unempfindlich, kältere Standorte
Bodenverhältnisse
feuchte, nährstoffreiche Böden
Krankheiten, Schädlinge
anfällig für Mehltau, Blutläuse, Stippe, Obstbaumkrebs (Schorf)
Blühverhalten
witterungsunempfindlich, Blütenbildung an 1- und 2-jährigen Langtrieben
Blütezeit
mittelspät
Wuchsverhalten
mittelstark
Anbauform, Schnitt, Pflege
extensiv, Staßen- und Wege
Ursprung, Züchter, Verbreitung
wahrscheinlich entstanden in Bremen, 1828 erstmals beschrieben
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