Apfel

Adersleber Kalvill

Synonyme
Amtsrat Meyer, Calville d'Adersleben, Kalvil Aderslebenský
Erkennungsmerkmale
- kurzer Stiel - dünne Kelchröhre - weiß gestreifte Kerne - typischer Geschmack
Fruchteigenschaften - außen
groß-mittelgroß, flachkugelig, Rippen, Kelch geschlossen, Kelchgrube flach, gerippt, Stiel kurz, Stielgrube tief, kaum berostet, Schale glat, Grundfarbe gelb, Deckfarbe verwaschen rötlich, dunkle Schalenpunkte, druckempfindlich, leichter Duft
Fruchteigenschaften - innen
Fruchtfleisch grünlichweiß, sehr saftig, später mürbe, fein gewürzt, zart süßsäuerlich, aromatisch
Erntereife Beginn
ab Mitte September
Genussreife Beginn
November
Haltbarkeit Ende
Februar (März)
Reifeverhalten, Ernte, Lager
windfest bis Baumreife, mehrfach durchpflücken, Früchte nicht drücken
Verwendung
Tafelobst, Most, Backen, Kochen
Ertragsverhalten
hoch, früh einsetzend, (leicht wechselnd)
Großklima
allgemein anbaufähig, warm
Kleinklima
geschützt auch höhere Lagen
Bodenverhältnisse
nicht zu trocken, nährstoffreich
Krankheiten, Schädlinge
mittelhoch anfällig für Mehltau. Schorf, Krebs,start für Feuerbrand
Blühverhalten
lange andauernd, schlechter Pollenspender (triploid)
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
mittelstark, lange hängende Fruchtruten
Anbauform, Schnitt, Pflege
extensiv, Formobst, Streuobst, Ausdünnen
Ursprung, Züchter, Verbreitung
'Weißer Winterkalvill' x 'Gravensteiner', um 1835, Klostergut Adersleben bei Magdeburg, Deutschland (es soll sich um erste gezielte Kreuzung in Deutschland handeln)
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